Gynäkomastie

Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf oft gestell­te Fra­gen und wich­ti­ge Infos rund um das Behand­lungs­the­ma Gynäkomastie

Gynäkomastie/ Männerbrust Behandlung bei Dr. med. B. Fouquet
Die Gynä­ko­mastie wird je nach Grö­ße der Brust­drü­se nach der Tan­ner-Sta­di­en­ein­tei­lung in 5 Sta­di­en ein­ge­teilt. Hier­bei wird der Drü­sen­kör­per in Rela­ti­on zum War­zen­hof beurteilt.
Je nach Aus­gangs­la­ge, wer­den drei ver­schie­de­ne Ver­fah­ren ent­we­der ein­zeln oder in Kom­bi­na­ti­on durchgeführt.Diese sind einer­seits die Brust­drü­sen­ent­fer­nung, die Fett­ab­sau­gung und die Ver­klei­ne­rung des Brust­war­zen­ho­fes. Bei ent­spre­chen­dem Wunsch kann eine zusätz­li­che Beto­nung des gro­ßen Brust­mus­kels durch Anwen­dung von Eigen­fett erfol­gen. In extre­men Fäl­len kann es not­wen­dig wer­den, dass ein Haut­strei­fen unter­halb der Brust­war­ze ent­fernt wird.
Ja, ins­be­son­de­re falls Eigen­fett zur Beto­nung des Brust­mus­kels inji­ziert wer­den soll, macht es sicher­lich Sinn mehr Fett­ge­we­be zu gewin­nen, z. B. aus dem Bauchbereich.
Wie bei der Ope­ra­ti­on, kann auch die Gynä­ko­mastie-OP mit Schmer­zen ein­her­ge­hen. Die Schmer­zen kön­nen indi­vi­du­ell unter­schied­lich aus­ge­prägt sein. Die­se kön­nen wir effek­tiv mit schmerz­stil­len­den Medi­ka­men­ten behandeln.
Das ent­fern­te Drü­sen­ge­we­be kann sich nicht wie­der bil­den. Aller­dings kann das Fett­ge­we­be bei schlech­ter und kalo­rien­rei­cher Ernäh­rung und Sport­man­gel erneut bilden.
Die Nar­ben wer­den so gesetzt, dass sie in der Regel optisch unauf­fäl­lig sind. Ledig­lich bei sehr aus­ge­präg­ten Aus­gangs­si­tua­tio­nen und bei Ent­fer­nung eines grö­ße­ren Haut­strei­fens, kön­nen die Nar­ben sicht­ba­re blei­ben. In allen Fäl­len ste­hen uns zahl­rei­che Maß­nah­men zur Ver­fü­gung, die bei auf­fäl­li­gen Nar­ben im wei­te­ren Ver­lauf ange­wen­det wer­den können.
Bis auf eine Scho­nungs­pha­se von 2–3 Wochen, müs­sen kei­ne wei­te­ren Ein­schrän­kun­gen ein­ge­hal­ten werden.
Natür­lich gibt es nie eine 100 pro­zen­ti­ge Garan­tie für bestimm­te Ergeb­nis­se. Die Hei­lung und die Nar­ben­hei­lung sind hier eben­so wich­tig. Je nach Befund und Hei­lungs­pha­se, kann es selbst­ver­ständ­lich pas­sie­ren, dass klei­ne­re Kor­rek­tu­ren not­wen­dig werden.
Wie bei jeder Ope­ra­ti­on kön­nen Blut­ergüs­se und Schwel­lun­gen im Brust­be­reich auf­tre­ten, die aber in der Regel von selbst abhei­len. Infek­tio­nen des Wund­ge­bie­tes sind sel­ten und kön­nen in der Regel durch eine geeig­ne­te Anti­bio­ti­ka­the­ra­pie voll­stän­dig zur Abhei­lung gebracht werden.
In ein­zel­nen Fäl­len kann es trotz sorg­fäl­tigs­ter ästhe­ti­scher Ope­ra­ti­ons­tech­nik zu unschö­nen Nar­ben, Farb­ver­än­de­run­gen der Haut im ope­rier­ten Bereich und zu Reli­ef­ver­for­mun­gen der Brust oder auch Ver­zie­hun­gen der Brust­war­zen kom­men. Durch Kor­rek­tur­ope­ra­tio­nen kön­nen die­se uner­wünsch­ten Ver­än­de­run­gen jedoch meist gut aus­ge­gli­chen werden.
Uner­wünsch­te Reak­tio­nen auf die Nar­ko­se sind heu­ti­gen­tags extrem sel­ten, kön­nen aber vor­kom­men und müs­sen daher an die­ser Stel­le genannt wer­den. So kann das Nar­ko­se­mit­tel selbst zu Unver­träg­lich­keits­re­ak­tio­nen füh­ren, die jedoch in der Regel gut beherrsch­bar sind.
Ins­ge­samt gese­hen ist die schön­heits­ope­ra­ti­ve Kor­rek­tur der Gynä­ko­mastie eine kom­pli­ka­ti­ons­ar­me Ope­ra­ti­on mit einem hohen Grad an Effi­zi­enz und Sicherheit.
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