Gynäkomastie
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen und wichtige Infos rund um das Behandlungsthema Gynäkomastie

Die Gynäkomastie wird je nach Größe der Brustdrüse nach der Tanner-Stadieneinteilung in 5 Stadien eingeteilt. Hierbei wird der Drüsenkörper in Relation zum Warzenhof beurteilt.
Je nach Ausgangslage, werden drei verschiedene Verfahren entweder einzeln oder in Kombination durchgeführt.Diese sind einerseits die Brustdrüsenentfernung, die Fettabsaugung und die Verkleinerung des Brustwarzenhofes. Bei entsprechendem Wunsch kann eine zusätzliche Betonung des großen Brustmuskels durch Anwendung von Eigenfett erfolgen. In extremen Fällen kann es notwendig werden, dass ein Hautstreifen unterhalb der Brustwarze entfernt wird.
Ja, insbesondere falls Eigenfett zur Betonung des Brustmuskels injiziert werden soll, macht es sicherlich Sinn mehr Fettgewebe zu gewinnen, z. B. aus dem Bauchbereich.
Wie bei der Operation, kann auch die Gynäkomastie-OP mit Schmerzen einhergehen. Die Schmerzen können individuell unterschiedlich ausgeprägt sein. Diese können wir effektiv mit schmerzstillenden Medikamenten behandeln.
Das entfernte Drüsengewebe kann sich nicht wieder bilden. Allerdings kann das Fettgewebe bei schlechter und kalorienreicher Ernährung und Sportmangel erneut bilden.
Die Narben werden so gesetzt, dass sie in der Regel optisch unauffällig sind. Lediglich bei sehr ausgeprägten Ausgangssituationen und bei Entfernung eines größeren Hautstreifens, können die Narben sichtbare bleiben. In allen Fällen stehen uns zahlreiche Maßnahmen zur Verfügung, die bei auffälligen Narben im weiteren Verlauf angewendet werden können.
Bis auf eine Schonungsphase von 2–3 Wochen, müssen keine weiteren Einschränkungen eingehalten werden.
Natürlich gibt es nie eine 100 prozentige Garantie für bestimmte Ergebnisse. Die Heilung und die Narbenheilung sind hier ebenso wichtig. Je nach Befund und Heilungsphase, kann es selbstverständlich passieren, dass kleinere Korrekturen notwendig werden.
Wie bei jeder Operation können Blutergüsse und Schwellungen im Brustbereich auftreten, die aber in der Regel von selbst abheilen. Infektionen des Wundgebietes sind selten und können in der Regel durch eine geeignete Antibiotikatherapie vollständig zur Abheilung gebracht werden.
In einzelnen Fällen kann es trotz sorgfältigster ästhetischer Operationstechnik zu unschönen Narben, Farbveränderungen der Haut im operierten Bereich und zu Reliefverformungen der Brust oder auch Verziehungen der Brustwarzen kommen. Durch Korrekturoperationen können diese unerwünschten Veränderungen jedoch meist gut ausgeglichen werden.
Unerwünschte Reaktionen auf die Narkose sind heutigentags extrem selten, können aber vorkommen und müssen daher an dieser Stelle genannt werden. So kann das Narkosemittel selbst zu Unverträglichkeitsreaktionen führen, die jedoch in der Regel gut beherrschbar sind.
Insgesamt gesehen ist die schönheitsoperative Korrektur der Gynäkomastie eine komplikationsarme Operation mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit.