Bruststraffung

Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf oft gestell­te Fra­gen und wich­ti­ge Infos rund um das Behand­lungs­the­ma Bruststraffung.

Ver­gleich­bar mit einer Shape­wa­re, wird das Drü­sen­kör­per durch die Straf­fung in eine ande­re Form und Lage gebracht. Unter­stüt­zend wird die Brust­drü­se durch spe­zi­el­le Tech­ni­ken und Näh­te intern eben­falls gestärkt. Die über­schüs­si­ge Haut wird so ent­fernt, dass die ent­ste­hen­den Nar­ben an optisch unauf­fäl­li­gen Stel­len gesetzt werden.

Wir pla­nen Ihren Ein­griff vor­weg akri­bisch und suchen gemein­sam, den für Sie opti­mals­ten Weg zu einem schön geform­ten Busen. Wir bespre­chen natür­lich auch, neben der Grö­ße, die Form. Ent­schei­den Sie sich für Implan­ta­te, schau­en wir uns ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en und For­men an und Sie ent­schei­den, was Ihnen am bes­ten gefällt. Als Arzt geben wir dann nur noch unser fach­li­ches Wis­sen hinzu.

Bei einer allei­ni­gen Haut­straf­fung kann man grund­sätz­lich davon aus­ge­hen, dass das Volu­men gleich­bleibt bzw. mini­mal klei­ner wird. Besteht der Wunsch eines grö­ße­ren Brust­vo­lu­mens bzw. eines vol­le­ren Deco­le­tes, emp­feh­len wir eine Brust­straf­fung ein­her­ge­hend mit einer Brust­ver­grö­ße­rung, die soge­nann­te Augmentationsmastoepxie.

Die Schmer­zen sind grund­sätz­lich indi­vi­du­ell unter­schied­lich. Eine allei­ni­ge Brust­straf­fung ist ein Ein­griff an der Kör­per­ober­flä­che und ist in den meis­ten Fäl­len schmerzarm.

Abhän­gig von der Men­ge des Hau­t­über­schus­ses, kön­nen ver­schie­de­ne Straf­fungs­tech­ni­ken zur Anwen­dung kom­men. Als Faust­re­gel gilt, bei gerin­gem Hau­t­über­schuss erfolgt die Straf­fung um die Brust­war­zen­hö­fe (peria­reo­lä­re Straf­fung, Donut­lift), bei mit­tel­gra­di­gem Hau­t­über­schuss wird der Ein­griff um einen I‑Schnitt erwei­tert (Lejour-Tech­nik) bei sehr aus­ge­präg­tem Hau­t­über­schuss soll­te die Straf­fung um einen wei­te­ren Schnitt in der Unter­brust­fal­te (T- bzw. Anker­schnitt) erwei­tert werden.

Durch den Schnitt um die Brust­war­zen kön­nen wir die­se deut­lich nach oben ver­set­zen. Im glei­chen Ein­griff kön­nen wir, falls der Wunsch besteht eine Ver­klei­ne­rung der Brust­war­zen­hö­fe vornehmen.

Die Hei­lung nach ope­ra­ti­ven Maß­nah­men erfolgt immer unter Nar­ben­bil­dung. Die Aus­bil­dung von Nar­ben kann sowohl hin­sicht­lich der Far­be als auch hin­sicht­lich der Form indi­vi­du­ell sehr unter­schied­lich aus­fal­len. Die Nar­ben wer­den so posi­tio­nert, dass sie wei­tes­ge­hend unauf­fäl­lig aus­se­hen. Durch das wei­te­re Ver­blas­sen in den kom­men­den Mona­ten, wer­den sie nahe­zu unsicht­bar. Wei­ter­hin exis­tie­ren diver­se Maß­nah­men, die effek­tiv zur Nar­ben­be­hand­lung ein­ge­setzt wer­den können.

In den ers­ten 4 Wochen ist eine kör­per­li­che Scho­nung und mei­den von star­ken Schul­ter­be­we­un­gen sehr wich­tig. Eine spe­zi­el­le Nar­ben­pfle­ge unter­stützt Sie bei der Hei­lung Ihrer Nar­ben. Im Fal­le einer Ope­ra­ti­on, erhal­ten Sie von uns aus­führ­li­che Info­bö­gen, die Sie sowo­hol vor als auch nach der Op beglei­ten werden.

Bei den meis­ten Pati­en­tin­nen sind die Brüs­te nach der OP geschwol­len und schmer­zen. Dies klingt jedoch nach weni­gen Tagen wie­der ab und kann zudem gut mit Schmerz­mit­teln behan­delt wer­den. Zu den wahr­schein­li­che­ren Kom­pli­ka­tio­nen gehö­ren Nach­blu­tun­gen, Blut­ergüs­se oder Taub­heits­ge­füh­le im Bereich der Brust­war­zen. Auch die­se Beschwer­den klin­gen nach weni­gen Tagen von allein wie­der ab. In sel­te­nen Fäl­len kann es zu Durch­blu­tungs- oder Wund­hei­lungs­stö­run­gen an den Nar­ben oder Brust­war­zen kommen.