Häufige Fragen zur Labienplastik

Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen und wich­ti­ge Infos rund um das Behand­lungs­the­ma Schamlippenverkleinerung.

Labienplastik - innere und äußere Schamlippen verkleinern

Die Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung wird ambu­lant durch­ge­führt, so dass Sie am glei­chen Tag wie­der nach Hau­se gehen kön­nen. Aller­dings ist im Vor­feld ein Bera­tungs­ter­min not­wen­dig, der min­des­tens 2 Tage vor der Behand­lung statt­fin­den muss. Ein wei­te­rer Ter­min wird post­ope­ra­tiv zur Nach­kon­trol­le ver­ein­bart. Die­ser Ter­min fin­det meis­tens 1–2 Wochen nach dem Ein­griff statt. Somit sind es in der Regel 3 Ter­mi­ne, die not­wen­dig sind.

Sie brau­chen sich nicht zu schä­men! Sie kön­nen sich die Pro­ze­dur im Grun­de wie einen Besuch beim Frau­en­arzt vor­stel­len. In unse­rer Pra­xis garan­tie­ren wir jeder Pati­en­tin abso­lu­te Dis­kre­ti­on. Zudem hal­ten wir die Anzahl der Mit­ar­bei­ter, die an dem Ein­griff betei­ligt sind, bewusst auf das Not­wen­di­ge beschränkt. Eben­so wird der Pati­en­ten­be­such zu Ihrem Behand­lungs­ter­min bewusst pausiert.

Bit­te neh­men Sie Ihre übli­che mor­gend­li­che Kör­per­pfle­ge vor. Eine unmit­tel­bar vor­an­ge­hen­de Rasur führt zu Mikro­trau­ma­ta und soll­te daher unter­las­sen wer­den. Die letz­te Rasur im Intim­be­reich soll­te min­des­tens 2–3 Tage vor dem Ein­griff stattfinden.

Übli­cher­wei­se kommt es in den ers­ten 48 Stun­den zu leich­ten bis mitt­le­ren Schmer­zen und zu einem leich­ten Brennen.

Hier emp­fiehlt es sich, mit Schmerz­mit­teln ent­ge­gen­zu­wir­ken. Zudem kann eine leich­te Küh­lung zur deut­li­chen Lin­de­rung bei­tra­gen. Selbst­ver­ständ­lich wer­den wir Sie mit den pas­sen­den Schmerz­mit­teln ver­sor­gen, dass die­se Pha­se für Sie so kom­for­ta­bel wie mög­lich ver­läuft. Detail­lier­te Maß­nah­men erhal­ten Sie selbst­ver­ständ­lich im Rah­men des Beratungstermins.

Nach einer Labi­en­plas­tik soll­ten Sie min­des­tens 3 Wochen lang, Rei­bun­gen und Scher­kräf­te im Geni­tal­be­reich ver­mei­den. Das bedeu­tet, dass Sie bit­te auf Jog­gen, Rei­ten, Rad­fah­ren usw. ver­zich­ten. Auf Geschlechts­ver­kehr soll­te man nach einer Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rung für min­des­tens 6 Wochen ver­zich­ten. Wenn Sie sich sport­lich betä­ti­gen möch­ten, ver­su­chen Sie bit­te Sport­ar­ten, bei denen der Bein­stand etwas wei­ter aus­ein­an­der ist (z. B. Cross­trai­ner oder Step­per). Schwim­men ist auf­grund des Chlor­ge­hal­tes in Bädern bit­te eben­falls 6 Wochen lang zu mei­den. Die sit­zen­de und ste­hen­de Kör­per­hal­tung führt zum meis­ten Gewe­be­druck im Geni­tal­be­reich. Des­halb emp­feh­len wir nach Mög­lich­keit, Tätig­kei­ten wie Home office oder zu Mahl­zei­ten eine etwas lie­gen­de Posi­ti­on einzunehmen.

Duschen dür­fen Sie nach 2 Tagen wie­der. Hier­bei ist aber zu beach­ten, dass Sie ca. eine Woche lang, nur kla­res Was­ser nut­zen. Nach die­ser Woche emp­fiehlt es sich, ph-neu­tra­le Pro­duk­te zu ver­wen­den. Bit­te ver­zich­ten Sie auf die Bade­wan­ne, denn bei län­ge­rem Kon­takt zu Was­ser, kön­nen die Wund­rän­der auf­wei­chen. Nach jedem klei­nen und gro­ßen Toi­let­ten­gang emp­feh­len wir den Intim­be­reich mit lau­war­mem Was­ser sanft auszuduschen.

Wenn Sie nach solch einem Ein­griff schwan­ger wer­den soll­ten, kön­nen Sie den­noch Ihr Baby auf dem ganz natür­li­chen Weg zur Welt brin­gen. Der Geburts­vor­gang wird nicht beeinträchtigt.

Neh­men Sie bit­te die Medi­ka­men­te so ein, wie wir es Ihnen emp­feh­len. Ver­mei­den Sie min­des­tens 6 Wochen lang jede Art von Rei­bung, damit die Scham­lip­pen gut ver­hei­len können.

Tra­gen Sie bit­te in den ers­ten zwei Wochen nach dem Ein­griff eine Kom­pres­se, damit sich die Scham­lip­pen nicht berühren.

Nach ca. 3 Wochen soll­ten Sie die Scham­lip­pen hin und wie­der über  zwi­schen Zei­ge­fin­ger und Dau­men kräf­tig drü­cken. Das ist etwas schmerz­haft, aber das soll auch so sein. Damit beein­flus­sen Sie die Nar­ben­bil­dung posi­tiv und errei­chen ein schnel­le­res Abschwel­len. Bit­te machen Sie das am Tag 2–3 mal über einen Zeit­raum von 3–4 Wochen. 

Wir nut­zen bei die­ser Ope­ra­ti­on selbst­auf­lö­sen­de Fäden. Die­se brau­chen nicht mehr gezo­gen wer­den, da sie mit der Zeit allei­ne her­aus­fal­len. Soll­ten die Fäden wirk­lich sehr stö­ren oder jucken, kön­nen Sie nach ca. 2 Wochen auch gezo­gen werden.

Der Ein­griff führt in vie­len Fäl­len zu einer kurz­fris­ti­gen Schwel­lung, die aber schnell wie­der weg geht.

Ab und zu kommt es zu klei­ne­ren Blutergüssen. 

Schmer­zen kom­men meist nur in den ers­ten 48 Stun­den vor. Die­se kön­nen Sie aber mit den rich­ti­gen Schmerz­mit­teln sehr gut bekämpfen.

Nar­ben sind, gera­de im Intim­be­reich, gene­rell eher unauffällig. 

Emp­fin­dungs­stö­run­gen kom­men nicht sel­ten in den ers­ten Tagen nach dem Ein­griff vor. Die­se ver­schwin­den aber schnell wie­der, sodass ein ganz nor­ma­les Emp­fin­den wie zuvor mög­lich ist. 

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